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STIFTUNG FÜR KONKRETE KUNST ROLAND PHLEPS
FREIBURG-ZÄHRINGEN, POCHGASSE 73
 
 

 

Programm

zur Eröffnung der Ausstellung

Der Kreis im Plan B

Wir erinnern an Roland Phleps

mit

Anna Galow, Querflöte
Friedrich W. Kollmann, Kontrabass
Clara, David, Manuel und Nicola Miorada, Klarinette
Elias Grosschedl, Sopran

Die Musiker bei der Vernissage

am Sonntag, dem 21. November 2021 um 11.30 Uhr in der Skulpturenhalle der Stiftung in Freiburg-Zähringen, Pochgasse 73.

Die Ausstellung wird kuratiert von der Künstlerin Susanne Allgaier, Mitglied im Beirat der Stiftung für Konkrete Kunst Roland Phleps.

In Abstimmung mit der Kuratorin hat Anna Galow, ebenfalls Beirätin der Stiftung, das Musikprogramm erstellt.

Programm:

Siebenbürgisches Volkslied:
Es saß ein klein wild Vögelein*
Elias Grosschedl, Sopran
Mitglied der Freiburger Domsingknaben
Begrüßung der Vorsitzenden des Stiftungsvorstands Dr. Claudia Rönn-Kollmann

Frank Martin (1890-1974): Ballade (1939)
Allegro ben moderato

Klezmer (trad): Bay a Glezele Mashke

Sergio Arriagada (gestorben 2019): Valse (Peru)

Anna Galow, Querflöte
Friedrich W. Kollmann, Kontrabass
Gruß des Beiratsmitglieds der Stiftung Anna Galow
André Jolivet (1905-1974):
Incantation "Pour que l'image devienne Symbole" (1937)
Anna Galow

Henry Eccles: (1670-1742): Sonata in g
Largo

J. S. Bach (1685-1750): Solo-Suite in G
Bourrée

Friedrich W. Kollmann, Kontrabass
Ansprache zur Erinnerung an den verstorbenen Stifter Dr. Claudia Rönn-Kollmann
W. A. Mozart (1756-1791): Veilchen Elias Grosschedl, Sopran
W. A. Mozart (1756-1791):
Divertimento Nr. 3 KV 229
Allegro, Adagio, Menuetto
David, Manuel und Nicola Miorada, Klarinette
Clare Grundman (1913-1996):
Caprice for Clarinet
Allegro
Clara, David, Manuel und Nicola Miorada, Klarinette

* Das Lied "Es saß ein klein wild Vögelein" entstand aus einer Mitte des 19. Jahrhunderts in Siebenbürgen aufgezeichneten Kurzform der weit verbreiteten Ballade "Nachtigall als Warnerin". Dieser Balladentyp ist in unterschiedlichen Versionen seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Den mundartlichen Text der siebenbürgischen Fassung hat der Volksliedforscher Franz Magnus Böhme 1893 ins Hochdeutsche übertragen und damit das Lied breiter bekannt gemacht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde "Es saß ein klein wild Vögelein" von der Jugendbewegung aufgegriffen und fand in der Folge Eingang in viele Gebrauchsliederbücher. Im Kreis von Siebenbürger Sachsen pflegte man das Lied nun als kulturelles Erbe. Eine gewisse Popularität gewann "Es saß ein klein wild Vögelein" nochmals Mitte der 1970er Jahre durch seine Rezeption in der deutschen Folkbewegung.
(Quelle: www.liederlexikon.de)

Elias Grosschedl,
13 Jahre alt, ist seit seinem 9. Lebensjahr Mitglied der Freiburger Domsingknaben und hat die profunde, umfassende Ausbildung der Domsingschule Freiburg absolviert (Chorproben, Einzelstimmbildung, Musiktheorieunterricht).

Er hat seither bei allen großen Auftritten und Reisen des Chores mitgewirkt.

Außerdem trat er erfolgreich als Solist bei verschiedenen Konzerten auf, u.a. im Konzerthaus Freiburg mit dem Freiburger Bachchor.

Als Geiger wird er in der Freiburger Pflüger-Stiftung ausgebildet.

Anna Galow,
in Karlsruhe geboren, begann mit 12 Jahren Querflöte zu spielen.

In Freiburg studierte sie Instrumentalpädagogik und Orchestermusik bei Prof. Nikolaus Delius und schloss ihr Studium 1989 ab. Meisterkurse bei R. Fabbricciani, M. Caroli, C. Fassbender und G. Gilbert vervollständigten ihre flötistische Ausbildung.

Seitdem unterrichtet sie an der Jugendmusikschule südlicher Breisgau und als Dozentin an der BDB-Akademie Staufen nach Lehraufträgen an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Musikschule Lahr.

Anna Galow ist Gründungsmitglied des Flötenquartetts Contravers, das sich im Jahr 2000 zusammenfand.

Seit 1988 ist sie als Sängerin der Camerata vocale Freiburg aktiv und seit 2020 als Chorleiterin in Munzingen.

2020 wurde sie Mitglied des Stiftungsbeirates der Stiftung für Konkrete Kunst.

Friedrich W. Kollmann
fand mit 15 Jahren zu seinem Instrument. Nach Preisen bei "Jugend musiziert" studierte er in Freiburg an der Staatlichen Hochschule für Musik im Hauptfach Kontrabass bei Prof. Wolfgang Stert in den Studiengängen Orchestermusik und Musikpädagogik. Daran schloss sich ein Stipendium an der Guildhall School for Music and Drama bei Prof. Thomas Martin in London an.

Seit 1989 hat Friedrich W. Kollmann die Kontrabass Vorspieler-Stelle im Philharmonischen Orchester Freiburg inne. Seit mehreren Jahren bekleidet er am Theater Freiburg das Amt des Vorsitzenden des Personalrats. Gleichzeitig gastierte er in verschiedenen Orchestern, u.a. am Nationaltheater Mannheim, dem Sinfonieorchester Basel und im Europäischen Orchester der Musikschulunion.

Seine kammermusikalische Tätigkeit umfasst ein reichhaltiges Repertoire: Von Mitgliedschaften im Barockensemble "Tritetto" bis hin zur Salonmusik mit "Salonfähig". Weitere musikalische Aktivitäten sind neben der Unterrichtstätigkeit auch die Chorleitung.

Nicola Miorada,
geboren 1966 in Breno, Italien, absolvierte 1986 am Konservatorium in Brescia. Anschließend studierte er an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. D. Klöckner, wo er 1993 sein Examen mit Auszeichnung ablegte. Nicola Miorada gewann unter anderem den 1. Preis beim Wettbewerb "Giovani talenti musicali di Lago di Garda" und den 2. Preis beim internationalen Kammermusikwettbewerb in Martigny, Schweiz 1989. Als freischaffender Musiker und Pädagoge trat er sowohl solistisch als auch als Mitwirkender verschiedener namhafter Ensembles auf und spielte in bekannten Sälen wie der Alten Oper in Frankfurt, Teatro Verdi in Florenz, Symphony Hall in Boston und in der Carnegie Hall. Er ist Mitglied des "SurPlus-Ensemble für Neue Musik", arbeitet häufig eng mit zeitgenössischen Komponisten zusammen und wirkt an zahlreichen Uhraufführungen mit. In diesem Zusammenhang nimmt er seit Jahren regelmäßig an Workshops teil, u.a. an der Stanford University, an der University of Pittsburg, in Quito und an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart.

Manuel Miorada
ist 2001 in Pforzheim geboren. Er hat im Alter von 6 Jahren damit begonnen, Klarinetten zu spielen. 2015 erlangte er den 3. Preis beim internationalen Wettbewerb "Giacomo Mensi" in Italien. 2018 gewann er den 1. Preis beim Regionalwettbewerb Jugend musiziert und den 2. Preis beim Landeswettbewerb. Derzeit studiert er Musik in Trossingen und Sport in Freiburg.

David Miorada
ist 2003 in Emmendingen geboren. Er hat im Alter von 6 Jahren damit begonnen, Klarinette zu spielen. 2017 hat er beim internationalen Wettbewerb "Giacomo Mensi"" den 4. Preis gewonnen. 2018 erlangte er den 1. Preis beim Regionalwettbewerb Jugend musiziert und 2. Preis beim Landeswettbewerb.

Clara Miorada
ist 2008 in Emmendingen geboren. Sie hat im Alter von 6 Jahren damit begonnen, Klarinette zu spielen. 2021 hat sie den 1. Preis beim Landeswettbewerb Jugend musiziert gewonnen und erfolgreich am Bundeswettbewerb teilgenommen.