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STIFTUNG FÜR KONKRETE KUNST ROLAND PHLEPS
FREIBURG-ZÄHRINGEN, POCHGASSE 73
 
 

Aus: www.hallo-wuerzburg.de, KUNST & KULTUR
Mit freundlicher Genehmigung der regioGATE GmbH, Würzburg

 

Würzburg, 3. August 2005:

"Adelphoi 3" findet neue Heimat vor dem Kulturspeicher

Oberbürgermeisterin Dr. Pia Beckmann enthüllte gemeinsam mit dem Künstler Dr. Roland Phleps auf dem Vorplatz des Kulturspeichers die Freiland-Skulptur "Adelphoi 3".


Sie ist 1,60 m hoch und besteht aus zwei Zylindervierteln aus 30 mm dickem, maschinell gerundetem Baustahl. Die "offene Skulptur" besticht durch das Wechselspiel zwischen der im Raum stehenden, begrenzten Gestalt und dem von der Skulptur umgrenzten, eingeschlossenen Raum. "Die Plastik der konkreten Kunst steht in engem Zusammenhang mit der Kunst im Speicher", so die Oberbürgermeisterin bei der Enthüllung.

Enthüllung der Skulptur "Adelphoi 3"
Bild: Gunther Kunze
v..l.n.r.: Stadtbaurat Christian Baumgart, Dr. Marlene Lauter, Leiterin des Museums im Kulturspeicher, Künstler Roland Phleps und Oberbürgermeisterin Dr. Pia Beckmann.

Der 1924 in Hermannstadt/ Siebenbürgen geborene Künstler Dr. Roland Phleps lebt und arbeitet in Freiburg. Seit den 1980er Jahren beschäftigt sich der Neurologe  Dr. Phleps mit der Konkreten Kunst: "Konkrete Kunst hat nicht die Nachbildung, die Abstraktion oder die subjektive Verfremdung der "Natur" zum Thema. Vielmehr sucht sie, ohne etwas zu bedeuten oder zu proklamieren, den ästhetischen Reiz, der im Spiel mit mathematisch definierten, also rein geistigen Grundformen liegt, die im Material konkretisiert sind. Mein künstlerisches "Spielmaterial" ist eine Vielzahl von aus Stahl geschnittenen geometrischen Elementen wie Kreis und Kreisring, Ellipse und Dreiecke, deren Verformung, Kombination und Variation zu immer neuen Gestalten führt".

Roland Phleps betreibt in Freiburg eine Skulpturenhalle und hat darüber hinaus eine Stiftung gegründet mit der Zielsetzung der Förderung der konkreten Kunst und deren Künstler. Adelphoi 3 musste leider der Erweiterung des Krankenhauses weichen, vor dem sie stand. Nach einem Würzburg-Besuch hatte der Künstler einen neuen Lieblingsplatz für seine konkrete Skulptur vor dem Museum im Kulturspeicher gefunden und sie dem Museum  als Schenkung überlassen. "Kunst verbindet, Kunst schafft neue Heimat und für heimatlos gewordene Kunst schaffen wir eine neue Heimat", scherzte Baureferent Christian Baumgart, der mit der Übernahme der Installationsarbeiten durch seine Männer vom Tiefbau zum Gelingen des Kunsttransfers von Freiburg nach Würzburg beitrug.